hm-gruppe klein bernbeton klein
K. + U. Hofstetter AG, Kies- und Transportbetonwerke, 3324 Hindelbank, Telefon 034 411 86 11, Fax 034 411 86 10

Geschichte

Im Jahr 1849 übersiedelte Peter Hofstetter (Jahrgang 1827) nach Bern. Im Sulgenbach übernahm er eine Mühle. Weil er auch Pferde besass, machte er Fuhrungen für Dritte. Dokumente aus dem Jahr 1856 im Stadtarchiv belegen, dass er damals schon eine Fuhrhalterei betrieb.

1865 kaufte er die Liegenschaft Landhaus im Altenberg mit Restaurant, Scheune und Stallungen. Die vertraglich mit dem Landhaus verbundene Kehrichtabfuhr und Strassenreinigung in Teilen der Stadt musste er mit übernehmen.

toggle visibility 1891 - 1949
1891 wurde der Betrieb von seinem Sohn Karl Hofstetter (2. Generation) übernommen. Die Tätigkeit der Firma umfasste damals nebst einem Landwirtschaftsbetrieb im Landhaus, die Kehrichtabfuhr und das Wischen von Strassen in Teilen der Stadt, Fuhrungen für Dritte und Lieferungen von sortiertem Kies aus Kiesbänken in der Aare. Zeitweise wurden mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Stall standen bis zu 80 Pferde.
   
1920 wurde einer der ersten Lastwagen weit und breit gekauft. Ein „Berna" mit Benzinmotor, Kettenantrieb, Vollgummireifen und 5 to Nutzlast. Der 3. Lastwagen, gekauft ca. 1924, war dann mit Pneu bereift und der erste Lastwagen mit Dieselmotor im Kanton Bern.
   
1925 übernahmen die Söhne Ernst und Paul Hofstetter (3. Generation; die beiden trennten sich im Jahre 1947), und begannen mit Lieferungen von ungewaschenem Kies ab einer Grube im Murifeld.
   
1925 gründete Paul zusätzlich und auf eigene Rechnung einen Brennstoffhandel. Damit konnten auch die Mitarbeiter des väterlichen Geschäftes im Winter beschäftigt werden. Dieses wiederum errichtete 1933, mitten in der Weltwirtschaftskrise, an der Ostermundigenstrasse eine erste Kiesaufbereitungsanlage mit der ersten Dosieranlage auf dem Platz Bern und im Jahre 1938 wurde das in finanziellen Schwierigkeiten steckende Kieswerk Bremgarten übernommen. Die Gattin von Paul, Hélène, besorgte die Buchhaltung und andere Büroarbeiten.
   
1947 wurde gleichzeitig mit der Fa. Müller AG, Aarberg, einer der beiden ersten
Caterpillar-Raupenlader der Schweiz in Betrieb genommen.
toggle visibility 1950 - 1974
1954 trat Pauls älterer Sohn, Karl Hofstetter (4. Generation), nach einjähriger Berufstätigkeit in Deutschland, in die Firma ein. In der folge wurde:
   
1956 Die Materialdeponie Tiefenau eröffnet (geschlossen 1971).
   
1957
  • Der Kiesabbau Worblaufen eröffnet (geschlossen 1966).
  • Die Kiesaufbereitungsanlage Bremgarten BE nach einem Brand total erneuert (geschlossen 1964).
   
1958 Die Materialdeponie Glasbach, Herrenschwanden, eröffnet (geschlossen 1973).
   
1962
  • Das Kieswerk Hindelbank eröffnet.
  • Die Personalfürsorgestiftung errichtet.
   
1966
  • Im Jahre 1966 trat auch der jüngere Sohn Ulrich, nach vierjähriger Berufstätigkeit in der Schweiz und in den USA in die Firma ein. Folgende Schwerpunkte der seitherigen Entwicklung sind erwähnenswert.
  • Ausbau Werkstatt-, Garage- und Bürogebäude in Hindelbank (inzwischen durch Neubau ersetzt). Beginn der mehrere Jahre dauernden Totalerneuerung und Erweiterung des Kieswerkes Hindelbank.
  • Gründung des Vorläufers der heutigen KAGA, Kies AG Aaretal, mit 3 Partnern.
   
1968 Eröffnung Kieswerk Berken.
   
1969 Eröffnung Kieswerk Kiesen (im Auftrag der KAGA; inzwischen abgebrochen).
   
1970 Eröffnung Betonzentrale Berken.
   
1971
  • Eröffnung Betonzentrale Hindelbank.
  • Inbetriebnahme des Mobilfunk.
   
1972
  • Eröffnung Betonzentrale 1 Worblaufen.
  • Eröffnung Kiesabbau Münchringen (geschlossen 1983).
   
1974
  • Umwandlung der Firma in die heutige K. + U. Hofstetter AG.
  • Gründung der Pumpbetongesellschaft Bern mit 15 Partnern.
toggle visibility 1975 - 1999
1975
  • Beginn der Aktivitäten, die 1992 zur Gründung der Hofstetter Umwelttechnik AG führten.
  • Eröffnung Kiesabbau Walliswil b. Wangen (geschlossen 1978).
   
1979
  • Bezug Bürohaus Hindelbank, 1. Etappe.
  • Eröffnung Kiesabbau Oberberken.
   
1980 Beginn Herstellung und Verkauf Presyn-Mörtel.
   
1981
  • Bezug der Einstellhallen für Lastwagen in Worblaufen.
  • Bezug der erweiterten Büros in Bern, Ostermundigenstrasse 34a.
  • Eröffnung Kiesabbau Oberberken.
   
1982
  • Eröffnung Betonzentrale 2 Worblaufen.
  • Bezug Werkhalle 1 in Hindelbank (später Hofstetter Umwelttechnik AG).
  • Neubau Planiekiesbrecherei Hindelbank.
   
1984
  • Vergrösserung Betonzentrale Hindelbank.
  • Eröffnung Kiesabbau Mattstetten.
   
1985 Bezug Bürohaus Hindelbank, 2. Etappe.
   
1986 Bezug Werkhalle 2 in Hindelbank (später Hofstetter Umwelttechnik AG).
   
1989
  • Eröffnung der Materialaufbereitung in Mattstetten.
  • Bezug Bürohaus Hindelbank, 3. Etappe.
  • Installation der 1. Pneureinigungsanlage (Eigenentwicklung).
   
1990 Inbetriebnahme Schlammwasserkläranlage Hindelbank.
   
1992
  • Ausgliederung der Tätigkeit Stahl- und Maschinenbau und Gründung der 100%-Tochtergesellschaft Hofstetter Umwelttechnik AG.
  • Eröffnung Kiesabbau Aespli Hindelbank (geschlossen 1997).
  • Einführung der Betriebsbuchhaltung (BEBU).
  • Auflösung der Kommanditgesellschaft K. + U. Hofstetter + Co.
  • Anstoss zur und Abwicklung der Gründung der Preliz AG mit 21 Presyn-Lizenznehmer-Partnern und Übernahme von 50% des Aktienkapitals der Presyn AG (1996 Übernahme der restlichen 50%, 1999 Fusion zur Presyn AG).
   
1995 QM-System gemäss ISO 9002 implementiert und zertifiziert.
   
1996
  • Gründung der Arge Oberfeld mit zwei Partnern zur Liquidierung des Kieswerks Künti in Ostermundigen (Auflösung 1999).
  • Bau und Inbetriebnahme Schlammwasserkläranlage Mattstetten.
   
1997
  • Austritt der Firma B. + P. Künti AG aus der einfachen Gesellschaft Beton Worblaufen.
  • Gründung der Beton Worblaufen AG mit zwei Partnern. Auflösung der einfachen Gesellschaft Beton Worblaufen.
  • Gründung der Werag Mattstetten AG mit zwei Partnern.
  • Karl Hofstetter: Rücktritt als Präsident des Verwaltungsrates; Austritt aus Geschäftsleitung per 31.12.1997.
  • Ulrich Hofstetter: Übergabe der Geschäftsleitung an Robert Jäggi; Übernahme Präsidium Verwaltungsrat ab 1.1.1998.
   
1998
  • Geschäftsleitung erstmals seit Bestehen der Firma ohne Mitglieder der Familien.
  • Erstmals Ergänzung des Verwaltungsrates durch eine externe Persönlichkeit.
  • Bau- und Inbetriebnahme Schlammwasserkläranlage Berken.
  • Bau- und Inbetriebnahme Überschussbrecherei Berken.
  • Bau- und Inbetriebnahme der neuen Betonzentrale BZ 2000 Berken, Abbruch der alten Zentrale
  • Umlegung Seebach in Berken.
   
1999
  • Implementierung der Branchenlösung Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz.
  • Erarbeitung des Marketingkonzeptes und Institutionalisierung der Tätigkeit Marketing.
toggle visibility 2000 - heute
2000
  • Markteinführung des Markenbetons PRETOP.
  • Bau der Kiessortieranlage mit Baumaschinenunterstand in Mattstetten.
  • Austritt Losinger AG aus der Beton Worblaufen AG; Übernahme der Aktienmehrheit durch die K. + U. Hofstetter AG.
  • Gründung der WERAG Berken AG mit 4 Partnern.
   
2001
  • Bau und Inbetriebnahme des Kies- und Deponiekontrollsystems in Mattstetten.
  • Ersatz des 1995 implementierten QM-Systems durch ein prozessorientiertes Management-System.
  • Internet-Homepage aufgeschaltet.
  • Gründung der Hofstetter Holding AG, Übertrag der Aktien der K. + U. Hofstetter AG an die Hofstetter Holding AG.
   
2002
  • Teilweiser Neu- und Ausbau der Einstellhalle für Lastwagen und Baumaschinen in Berken.
  • Inbetriebnahme einer mobilen Brech- und Siebanlage.
  • Markteinführung des Markenbetons Presyn a-plus.
  • Inbetriebnahme einer umfassenden betriebswirtschaftlichen Informatiklösung.
   
2004
  • Umbau der Vorwaschanlage Mattstetten zur Moräneaufbereitung.
  • Erstmalige Produktezertifizierung durch die SÜGB (Schweiz. Überwachungsgesellschaft für Baustoffe).
   
2006 Gründung der HM Holding AG per 1. Januar 2006 als Joint Venture der Firma Hofstetter Holding AG und dem Inhaber der Messerli Kieswerk AG, je mit 50 % Beteiligung. Übertrag der Aktien der K. + U. Hofstetter AG von der Hofstetter Holding AG an die HM Holding AG. (Gleichzeitig Übertrag der Aktien der Messerli Kieswerk AG an die HM Holding AG).
   
2007 Gründung der HM Kies + Beton AG als Tochterfirma der HM Holding AG. Übertrag der Leitungs- und Verwaltungsaufgaben der K. + U. Hofstetter AG an die HM Kies + Beton AG. (Gleichzeitg Übertrag dieser Aufgaben der Messerli Kieswerk AG an die HM Kies + Beton AG).

Heute betreibt die Firma in Hindelbank und Berken je ein Kies- und Transportbetonwerk, in Mattstetten eine Anlage zum Aufbereiten von Moräne und sie führt die Geschäfte der Beton Worblaufen AG. Ein grosser Teil der Transporte wird mit der eigenen Lastwagenflotte (zur Zeit 27 Fahrzeuge) ausgeführt. In Hindelbank befinden sich Reparaturwerkstatt, Reparaturschlosserei sowie das Labor.

Die Firma ist dank ihren ausgebauten Dienstleistungen und dem reichhaltigen Angebot an Produkten bekannt und geschätzt. Im Leitbild und in der Unternehmenspolitik sind die wichtigsten Zielsetzungen zusammengefasst.